Ereignisse zwischen Weipert und Oberwiesenthal im „T.A.W.” aus den Jahren:


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03. Februar 1900

In Schmiedeberg wurden Bohrungen nach Kohle ausgeführt

(T.A.W.~Nr. 27)   


10. August 1900

Das Schenk'sche Restaurant in Weipert wurde ein Raub der Flammen

(T.A.W.~Nr. 183)   


12. September 1901

Bei lebendigem Leibe verbrannte in Fley bei Weipert eine Kuhmagd, die einem Feldfeuer zu nahe gekommen war

(T.A.W.~Nr. 214)   


16. Januar 1902

Im Egertal entgleiste zwischen Pürsten und Wartha ein Schnellzug. Ein Heizer wurde getötet

(T.A.W.~Nr. 14)   


28. Juni 1904

In Böhmisch-Wiesenthal fielen 8 Häuser einem großen Brand zum Opfer

(T.A.W.~Nr. 149)   


15. August 1904

Ein großer Waldbrand zwischen Neugeschrei und Schmiedeberg zerstörte 80 Joch Wald

(T.A.W.~Nr. 190)   


20. August 1904

Die Stadt St. Katharinenberg wurde von einer schweren Feuersbrunst heimgesucht. Es brannten 46 Häuser nieder

(T.A.W.~Nr. 195)   


16. August 1906

In Weipert fand eine Tagung des Komitees zur „Erbauung von Stauweihern im Pöhlatal” statt

(T.A.W.~Nr. 191)   


28. August 1906

Ein großes Brandunglück vernichtete in Sonnenberg in Böhmen 29 Häuser, wodurch 53 Familien obdachlos wurden

(T.A.W.~Nr. 200)   


03. Oktober 1906

Die neue evangelische Kirche in Weipert wurde geweiht

(T.A.W.~Nr. 232)   


14. Juli 1907

Die Weihe des Kriegerdenkmals wurde in Weipert vorgenommen

(T.A.W.~Nr. 164)   


07. August 1907

In Gottesgab brannten das Gasthaus „Grünes Haus” und die Brettmühle nieder

(T.A.W.~Nr. 184)   


16. September 1907

Die Schule in Niederschmiedeberg erhielt ihre Weihe

(T.A.W.~Nr. 219)   


28. Juli 1908

Ein Großfeuer vernichtete die W. Kraft'sche Fabrik in Weipert

(T.A.W.~Nr. 174)   


03. August 1908

Die Keilberg-Ausstellung hatte einen Besuch von 20 000 Personen zu verzeichnen

(T.A.W.~Nr. 179)   


13. August 1908

Auf dem Keilberg tagten die Interessengemeinschaften für eine Durchtunnelung des Keilberges, auf der auch Annaberg gut vertreten war

(T.A.W.~Nr. 190)   


01. November 1908

Die sog. „alte Cajetau-Mühle” im Schustertempel in Weipert brannte nieder

(T.A.W.~Nr. 257)   


17. März 1909

Wegen des österreichisch-serbischen Konfliktes und drohender Kriegsgefahr fanden in Weipert Einberufungen zum Heere statt

(T.A.W.~Nr. 63)   


15. August 1910

Die Verabreichung von Radiumbädern in Joachimsthal wurde provisorisch eingerichtet

(T.A.W.~Nr. 188)   


05. November 1911

Die neue Wasserleitung in Weipert wurde in festlicher Weise in benutzung genommen

(T.A.W.~Nr. 261)   


16. Januar 1912

Das neue Brauhaus an der oberen Karlsbader Straße in Weipert fiel einem Schadenfeuer zum Opfer

(T.A.W.~Nr. 12)   


05. Juni 1912

Das Radium-Kurhaus in St. Joachimsthal wurde seiner Bestimmung übergeben

(T.A.W.~Nr. 129)   


09. September 1912

In Brüx begann der Prozeß gegen den Raubmörder Köhler, der bei Reizenhain den Inspektor Tucha ermordet hatte

(T.A.W.~Nr. 211)   


23. November 1912

Einrückende Reservisten des österreichischen Heeres belebten den Bahnhof in Weipert, was mit dem Balkankrieg in Verbindung zu bringen war

(T.A.W.~Nr. 274)   


16. März 1913

In Böhmisch-Wiesenthal brannte das am Zieroldberg gelegene Kuhn'sche Wohnhaus nieder

(T.A.W.~Nr. 63)   


10. April 1913

Im böhmischen Christophhammer bei Schmalzgrube wurde das neuerbaute Zapp'sche Fabrikgebäude vollkommen eingeäschert

(T.A.W.~Nr. 83)   


02. Juni 1913

Bei dem Brande des Flohrer-Hauses in Weipert kamen zwei Frauen ums Leben

(T.A.W.~Nr. 126)   


20. April 1914

In Sachen Keilbergbahn (Tunnelprojekt) Weipert-Joachimsthal weilte eine böhmische Deputation in Wien

(T.A.W.~Nr. 91)   


19. Juni 1914

In Böhmisch-Wiesenthal brannte das aus altem Fachwerk bestehende und mit Schindeln gedeckte Haus des Musikers Schmiedel nieder

(T.A.W.~Nr. 141)   


02. Juli 1914

Für das ermordete österreichische Thronfolgerehepaar fanden in Weipert große Trauerkundgebungen statt

(T.A.W.~Nr. 151)   


28. Juli 1914

In den Mobilmachungstagen rückten in Weipert die im Grenzgebiet wohnenden Oesterreicher ein und wurden von hier abtransportiert

(T.A.W.~Nr. 173)   


30. September 1914

Die für den Verkehr äußerst wichtige neue Grenzbrücke in Weipert wurde ihrer Bestimmung übergeben

(T.A.W.~Nr. 228)   


20. November 1914

Die ersten Verwundeten des Weltkriges trafen in Weipert ein und wurden im Vereinsreservelazarett der Turnhalle untergebracht

(T.A.W.~Nr. 273)   


01. März 1915

Infolge des Krieges herrschte in Weipert Brotmangel. Als Ersatz wurde die Abgabe von Reis erhöht

(T.A.W.~Nr. 50)   


23. Mai 1915

Der bekannte Gasthof „Schlössel” in Böhmisch-Hammer an der Straße nach Weipert-Schmiedeberg wurde ein Raub der Flammen

(T.A.W.~Nr. 119)   


27. Juli 1916

In der Schule zu Böhmisch-Hammer wurde der Lehrer Lorenz von seiner Ehefrau mit einem Betonrammel ermordet

(T.A.W.~Nr. 173)   


09. September 1916

Im Stadtteil Grund von Weipert brannte vormittags das Müller'sche Backhaus ab; diesem Brande folgte am Nachmittag der Brand des Tischlers Pittmann'schen Hauses

(T.A.W.~Nr. 212)   


19. September 1916

In den Waldungen am Keilberg nach Gesmesgrün zu wurden zwei Franzosen und ein Marokkaner festgenommen, die aus dem Gefangenenlager Ebersdorf-Chemnitz entwichen waren

(T.A.W.~Nr. 220)   


14. November 1916

Anton Günther-Gottesgab, der bekannte Erzgebirgs-Sänger, wurde am Isonzo verwundet

(T.A.W.~Nr. 267)   


02. Juni 1917

Zwei aus einem Gefangenenlager bei Chemnitz entwichene Franzosen, darunter 1 Offizier, wurden am Keilberg von Förster Flach verhaftet

(T.A.W.~Nr. 125)   


24. Juli 1917

Wegen Kohlemangel stellte das Elektrizitätswerk in Weipert seinen Betrieb ein, so daß der Ort selbst und auch das benachbarte Bärenstein dadurch ohne Licht waren

(T.A.W.~Nr. 170)   


03. November 1918

Nach dem erfolgten Umsturz wurde von Leitmeritz aus die Gründung eines Freistaates „Deutschböhmen” der Weiperter Bevölkerung mitgeteilt

(T.A.W.~Nr. 258)   


15. Januar 1919

Deutschböhmen wurde von den Tschechen besetzt. Die ersten Grenzposten trafen in Gottesgab ein und nahmen Posten an der Grenze beim „Neuen Haus”

(T.A.W.~Nr. 14)   


18. Januar 1919

Auch Weipert erhielt tschechische Besatzung, wie auch Böhmisch-Wiesenthal und andere umliegende Grenzposten

(T.A.W.~Nr. 15)   


27. November 1919

In Böhmisch-Hammer wurde ein sächsicher Grenzbewohner von einem tschechischen Soldaten erschossen

(T.A.W.~Nr. 276)   


26. August 1920

An der Weiperter Grenzbrücke kam es zu einem Feuergefecht zwischen tschechischen Grenzposten und Schmugglern. Von den letzteren mußte einer sein finsteres Handwerk mit dem Leben bezahlen

(T.A.W.~Nr. 200)   


31. Mai 1921

Auf der Stolzenhainer Höhe bei Böhmisch-Wiesenthal erschossen drei Pascher einen böhmischen Grenzposten und verletzten den anderen schwer

(T.A.W.~Nr. 125)   


15. August 1921

Auf dem Keilberg kamen Behördenvertreter aus Sachsen und der Tschechoslowakei zusammen, um erneut das Keilbergtunnel-Bahnprojekt aufzunehmen

(T.A.W.~Nr. 189)   


24. Oktober 1921

In Weipert wurde am Postamt der Mobilmachungsbefehl des tschechisch-slowakischen Heeres angeschlagen. Sie erfolgte in Verbindung mit dem Bürgerkrieg in Ungarn

(T.A.W.~Nr. 248)   


09. September 1922

In Stolzenhain erschlug der Schuhmacher Marbach im Streite seine Ehefrau

(T.A.W.~Nr. 212)   


04. Oktober 1922

In der Stadtkirche zu Weipert wurde ein schwerer Einbruch verübt. Die Kirchenräuber konnten allerdings auf dem Buchholzer Bahnhof dingfest gemacht werden

(T.A.W.~Nr. 238)   


26. April 1924

Auf dem Kupferhübel bei Kupferberg in Böhmen brannte das Unterkunftshaus völlig nieder

(T.A.W.~Nr. 102)   


11. juni 1924

Beim Anschlagen einer Giftgasader in der Grube „Gifthütte” der Agenta-Außig nahe von Weipert wurden 6 Bergarbeiter getötet; ein siebenter starb an den erlittennen Verletzungen folgenden Tags

(T.A.W.~Nr. 134)   


21. Juli 1924

Die katholische St. Martin-Kirchgemeinde in Weipert beging die Weihe eines neuen Geläutes anstelle der im Weltkriege abgelieferten Glocken

(T.A.W.~Nr. 170)   


31. Mai 1925

Ein Bundesfest der Deutschen in Böhmen erfreute sich in Weipert starken Zuspruches und war verbunden mit einem Festumzug durch die Straßen der Stadt

(T.A.W.~Nr. 125)   


25. Juli 1925

Das anstelle des abgebrannten neu erbaute Unterkunftshaus auf dem Kupferhübel bei Kupferberg wurde der Öffentlichkeit zugängig gemacht

(T.A.W.~Nr. 173)   


16. Juli 1927

Eine Ausstellung für Industrie, Handel und Gewerbe wurde in der Turnhalle Weipert eröffnet

(T.A.W.~Nr. 164)   


02. April 1929

In Weipert wurde im Ortsteil „Hübel” das Anwesen des Tabak-Trafikanten Albin Bartl durch ein Großfeuer vernichtet

(T.A.W.~Nr. 78)   


17. September 1929

In Böhmisch-Wiesenthal wurde auf dem Häuselberg ein Sechsfamilien-Wohnhaus eingeäschert. Das Haus brannte damit zum dritten Male nieder

(T.A.W.~Nr. 218)   


28. Februar 1930

In Weipert brach am „Hübel” in einer Scheune Feuer aus, das auch auf das nebenan liegende Wohnhaus übergriff. Eine Kuh und zwei Ziegen kamen in den Flammen um

(T.A.W.~Nr. 51)   


11. August 1930

Das Max Leonhard'sche Anwesen auf der Schmiedeberger Straße in Weipert brannte bis auf die Umfassungsmauern nieder

(T.A.W.~Nr. 187)   



zusammengetragen von pks




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