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Salzstraße

Verlaufsgedanken

Nach Bl.29 der Chronik „Besiedelung“ ist zu sagen:

Die Salzstraße, die durch unseren Ort führte, kam aus dem Salzgebiet Halle-Leipzig, lief über Altenburg, Zwickau, Hartenstein, Zwönitz, Grünhain, Elterlein, zur Finkenburg (auch Funkenburg), in deren Hausflur eine Tafel mit historischen Angaben hing.

Dann Schlettau, dort Ortsteil „Kleine Sehma“, weiter schräg östlich bergan Richtung „Neu Amerika“, rechts an der heutigen Trockenanlage der LPG vorbei in den Buchholzer Wald, am Rande talwärts am Gut Mauersberger OL_65 vorbei, entlang dem Buchholzer Weg zur „Kurzen Straße“, bei Haus Müller OL_58 über die Furt der Sehma zur Straße „Am Graben“.

Diese nur kurz rechts zur Talmulde, diese links hoch, (worauf später die Jungk’sche Gärtnerei entstand, heute Schmiedgen OL_78) an den Gütern OL_79 und 80 (damals letzte Gastung mit Auspannung), an diesen aufwärts bis heutige LPG, kurz deren Feldweg, dann links schräg östlich an einem Feldrain, der später, als nicht mehr benutzt, mit Sträuchern bewachsen war, zum Anfahrtweg und Bahnübergang zu den Güter „Rothsehma“.

Diese Anfahrt führt heute links durch den Wald (kein Bahnübergang mehr). Das Gut OL_121 (Lang) hatte früher besondere Bedeutung als einfache Herberge mit Ausspannung. Von dort ging die Salzstraße direkt östlich hoch zu einer einfachen Einkehr und „Zollhaus“ am Bärenstein, von dort bergabwärts über Kühberg, „Weiser Hirsch“, „Pleyl-Sorgenthal“, „Preßnitz“, „Saaz“ zur damaligen Metropole unserer Gegend, der Erzbischofstadt „Prag“, Bl.29 der Chronik.

Aufzeichnungen G. Riegel

bearbeitet von pks

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