Die „Orgel der Paulus-Kirche“ zu Sehma

1925 Zurückverlegung der unteren Vorderwand. Vorrücken des erneuerten Spieltisches in den trapezförmigen Ausschnitt der Chorbrüstung, seitliche Erweiterung des Chorplatzes.

Bälgetreter durch elektr. Antrieb des Magazinbalges ersetzt. Anschluß des Orgelraumes an die Dampfheizung.

1934 Firma „Schuster“ aus Zittau baut das dritte Manual ein, „Aliquoten-Register“. Modernisierung des Spieltisches.

1938 Weitere Ergänzung der geplanten Aliquoten-Register.

Paulus-Kirche zu Sehma
 
Bild um 1920 vor dem Umbau der Chorbrüstung
 



1955 Fertigstellung der langjährigen Dispositionsplanung mit 45 Registern durch die Firma Schuster aus Zittau. Die Orgel leidet unter der altgewordenen Traktur.

Aber:

Auf dem Werk von 3500 Pfeifen guter Mensuren bei 1cm bis 5cm Länge vermag der Orgelschläger durch einen Silbermann-Klang die Gemeinde zu führen und im Gottesdienst und Konzert bei sinnvoll-differenzierter Registrierung die Königin der Instrumente zum Lobe Gottes zu spielen.

         Oskar Ruckdeschel 1969